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Die Ukraine steht politisch und wirtschaftlich an einem Wendepunkt. Politisch ist sie zwischen einer Westorientierung mit Anbindung an die EU und einer Ostorientierung mit Integration in die von Russland dominierte GUS gespalten. Es ist noch unklar, ob die orangene Revolution zu einer deutlichen Annäherung an die EU führen wird. Wirtschaftlich hat sich der Boom der Vorjahre 2005 deutlich abgeschwächt und es stellt sich die Frage, ob die Ukraine durch Restrukturierungen und Wirtschaftsreformen eine Fortsetzung des wirtschaftlichen Aufholprozesses gegenüber den neuen EU Mitgliedsländern erreichen kann.
Um bei der Beurteilung dieser Prozesse behilflich zu sein, geben die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen und die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde mit finanzieller Unterstützung der Otto-Wolff-Stiftung Hintergrundanalysen heraus. Diese "Ukraine-Analysen" sollen das Wissen über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und interessierte Öffentlichkeit verfügbar machen. Autoren sind internationale Fachwissenschaftler und Experten.
Jede Ukraine-Analyse bietet eine kurze Analyse zu einem aktuellen Thema der politischen, wirtschaftlichen oder sozialen Entwicklung des Landes. Ergänzt wird die Analyse mit Tabellen und Grafiken. Zusätzlich gibt es regelmäßig Kommentare und Hintergrundinformationen zu aktuellen Ereignissen sowie jeweils eine Chronik mit den wichtigsten Geschehnissen der vergangenen Wochen.
Matthias Neumann & Heiko Pleines
Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen
Die Ukraine-Analysen sind auch unter der Seite www.laender-analysen.de erhältlich, wo ebenfalls ein Abonnement der Analysen angefordert werden kann.

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