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Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde

Die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde vergibt jährlich den Klaus-Mehnert-Preis zur Förderung des wissenschaflichen Nachwuchses. Über die Modalitäten von Einreichung und Preisvergabe informiert Sie die Satzung des Klaus-Mehnert-Preises.

 

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen, d.h. einen Lebenslauf sowie die wissenschaftliche Arbeit (Dissertation, Habilitation) und die entsprechenden Gutachten in jeweils zwei Exemplaren müssen spätestens bis zum 15. Oktober eines jeden Jahres bei der DGO-Geschäftsstelle eingereicht werden. Verfasser der zur Förderung vorgeschlagenen Arbeiten sollten das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben.

 

Preisträger des Förderpreises seit 1992:

 

Jahr

Preisträger/in

Titel der Arbeit


2006

Dr. Jennifer Wasmuth


"Der Protestantismus und die russische Theologie. Zur Rezeption und Kritik des Protestantismus in den Zeitschriften der Geistlichen Akademien an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert." (Dissertation)


2005

Dr. Anna Lipphardt



"Vilne, yidishlekh, fartrakht... Kulturelle Erinnerung, Trauma, Migration. Die Vilne-Diaspora in New York, Israel und Vilnius nach dem Holocaust." (Dissertation)

2004

Dr. Anke Stephan

"Stalins rebellische Töchter. Lebenswege sowjetischer Dissidentinnen der 1960er bis 1980er Jahre" (Dissertation)




2003

Dr. Malte Rolf

"Das sowjetische Massenfest (1927-1941)" (Dissertation)




2002

Dr. Benjamin Schenk

"Aleksandr Nevskij im kulturellen russischen Gedächtnis. Geschichtsbilder und Konzepte kollektiver Identität" (Dissertation)




2001

Dr. Julia Obertreis

"Tränen des Sozialismus". Wohnen in Petrograd/Leningrad zwischen revolutionären Entwürfen, sowjetischer Wohnpolitik und der Beständigkeit häuslicher Lebenswelten, 1917-1937 (Dissertation)




2000

Dr. Volker Stampe

Der Funktionsbereich der russischen Wirtschaftsgerichtbarkeit (Dissertation)




1999

Dr. Astrid Sahm

Umwelt- und energiepolitische Handlungsoptionen in der Ukraine und der Republik Belarus (1990-1995). Ihre Bedeutung für nationalstaatliche Legitimation und überregionale Kooperation (Dissertation)




1998

Dr. Robert Pütz

Einzelhandel im Transformationsprozeß. Das Spannungsfeld von lokaler Regulierung und Internationalisierung am Beispiel von Polen (Dissertation)




1997

Dr. Thomas Krüßmann

Unternehmensprivatisierung und Umstrukturierung in Rußland. Zur Rolle des Rechts als Instrument struktureller Wirtschaftsreform im Übergang zur Marktwirtschaft (Dissertation)




1996

Dr. Wolfram Gärtner

Die Neugestaltung der Wirtschaftsverfassungen in Ostmitteleuropa (Dissertation)




1995

Dr. Georg Jaster

Der polnische Beauftragte für Bürgerrechte. Eine Institution zum Schutz der Grundrechte im Übergang vom realen Sozialismus zum bürgerlichen Rechtsstaat (Dissertation)


Dr. Manfred Sapper

Die Auswirkungen des Afghanistan-Krieges auf die Sowjetgesellschaft. Eine Studie zum Legitimationsverlust des Militärischen in der Perestrojka (Dissertation)




1994

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kein Preis, da im Vorjahr doppelt vergeben




1993

Dr. Andrea Gotzes

Der Beitrag Nikolaj Erdmans zur russischen Komödie (Dissertation)


Dr. Marec Bela Steffens

Das Unterschiedsprinzip von John Rawls - Seine Akzeptanz und Anwendbarkeit am Beispiel Ungarns (Dissertation)




1992

Dr. Patricia Callies

Ungewißheit und Risiko im sowjetischen planwirtschaftlichen System (Dissertation)



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