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Im Monat Februar sind bisher keine Veranstaltungen geplant.

Russland. Macht und Öffentlichkeit

22. March 2012, 19:00h bis
23. March 2012, 17:30h
Fritz Thyssen Stiftung, Apostelnkloster 13-15 (22. März), Universität zu Köln/Seminargebäude, Albertus-Magnus-Platz (23. März), , Köln

Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Russland sind geprägt von der Gleichzeitigkeit widersprüchlicher Tendenzen. Macht und Ohnmacht liegen nah beieinander, Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander. Die Dumawahlen im Dezember 2011 und die Präsidentschaftswahlen im März 2012 suggerieren demokratische Strukturen in Staat und Politik. Gleichzeitig herrscht eine faktische Autokratie. Modernisierungsansprüche werden durch die allgemeine Konzentration der Wirtschaft auf eine Ausbeutung der Ressourcen in Frage gestellt. Der zentrale Staatsapparat stagniert, während sich gleichzeitig in einzelnen Regionen oder Branchen eine große Dynamik abzeichnet. Die Massenmedien werden zensiert. Gleichzeitig existiert eine kritische Gegenöffentlichkeit. Die russische Gesellschaft erscheint apathisch, obwohl sich ein großer sozialer Wandel vollzieht. Die scheinbar stabile Staatsmacht ist fragil. Die Konferenz geht der Frage nach, wie sich diese widersprüchlichen Tendenzen erklären lassen, wie weit sie auf sowjetische Entwicklungen zurückzuführen sind und welchen Einfluss die Globalisierung auf diese Entwicklung hat.

Region - Staat - Europa. Regionale Identitäten unter den Bedingungen von Diktatur und Demokratie in Ostmitteleuropa

18. April 2012, 18:30h bis
20. April 2012, 16:30h
Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland / Botschaft der Slowakischen Republik, , Berlin

Vom 18.-20. April 2012 veranstaltet das Europäische Netzwerk Erinnerung und Solidarität gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (Berlin), dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (Oldenburg), dem Johann-Gottfried-Herder-Forschungsrat (Marburg) und dem Institut für Nationales Gedächtnis (Bratislava) in Berlin eine Tagung zum Thema: Region - Staat - Europa Regionale Identitäten unter den Bedingungen von Diktatur und Demokratie in Ostmitteleuropa Die Tagung soll kulturelle und historische Faktoren für die Entstehung von Identitäten sowie aktuelle Identitätsdiskurse in ihrer regionalen Codierung nach 1945 in den Blick nehmen. Für eine exemplarische Betrachtung bieten sich sowohl im heutigen Bewusstsein lebendige als auch aus der Erinnerung verdrängte sowie gegenwärtig neu entdeckte historische Regionen an wie Galizien, Ostpreußen, Schlesien, die Zips, Siebenbürgen oder das Banat. Die Grenzziehungen und Teilungen, die diese Regionen im 20. Jahrhundert erfahren haben, regen zu einer transnational ausgerichteten Auseinandersetzung mit unterschiedlichen nationalen Geschichtsnarrationen an. Die Konferenz ist inhaltlich und chronologisch in drei Themenblöcke gegliedert: 1. Dekonstruktion von Regionen – politische und soziale Strukturbrüche 2. Kontinuitäten und Diskontinuitäten – Mobilität und Regionalbewusstsein 3. Renaissance oder Konstruktion von Regionalbewusstsein? Informationen zum Programm werden im Februar auf dieser Seite abrufbar sein. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Karsten Kläge (regions[at]dgo-online.org).