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In Folge der Osterweiterung der Europäischen Union ist die Ukraine zum nach Russland bevölkerungsreichsten EU Nachbarstaat mit der längsten gemeinsamen Grenze geworden. Die geopolitische Lage der Ukraine, die durch die Nachbarschaft zur EU auf der einen und zu Russland auf der anderen Seite charakterisiert ist, ermöglicht Migration in beide Richtungen. Die Ukraine ist zum Herkunfts-, Transit- und auch Zielland für Migration geworden. Die Migrationspolitik der Ukraine ist noch im Entstehen, staatliche wie zivilgesellschaftliche Strukturen zur Beratung und Entwicklung des Potentials von Migranten bestehen kaum. Die Europäische Union wie die Ukraine sind gefordert, ihre Visa- und Migrationspolitik den aktuellen gesellschaftlichen Anforderungen anzupassen. Die Konferenz findet in Kooperation mit Renovabis statt. Die Konferenzsprachen sind deutsch und ukrainisch. Die Veranstaltung wird simultan übersetzt. Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist eine Anmeldung auf der website der Heinrich Böll Stiftung bis zum 20.02.2012 erforderlich (www.boell.de).
