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Klaus-Mehnert-Preis
Sören Urbansky, Preisträger 2014, wurde – wegen einer Forschungsreise – in Abwesenheit geehrt
Sören Urbansky, Preisträger 2014, wurde – wegen einer Forschungsreise – in Abwesenheit geehrtJonas Graetz, Preisträger 2012, mit Hans-Henning Schröder, Rita Süssmuth und DGO-Präsident Ruprecht Polenz
Jonas Graetz, Preisträger 2012, mit Hans-Henning Schröder, Rita Süssmuth und DGO-Präsident Ruprecht PolenzStefan Guth, Preisträger 2011, mit den Osteuropahistorikern Wolfgang Eichwede und Dietrich Beyrau
Stefan Guth, Preisträger 2011, mit den Osteuropahistorikern Wolfgang Eichwede und Dietrich BeyrauJohannes Grützmacher, Preisträger 2010, mit dem DGO-Vizepräsident Wolfgang Eichwede
Johannes Grützmacher, Preisträger 2010, mit dem DGO-Vizepräsident Wolfgang EichwedeCaroline von Gall, Preisträgerin 2008, mit Angelika Nußberger, DGO-Präsidentin Rita Süssmuth und Andreas Steininger
Caroline von Gall, Preisträgerin 2008, mit Angelika Nußberger, DGO-Präsidentin Rita Süssmuth und Andreas Steininger

Klaus-Mehnert-Preis

Die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde vergibt jährlich den Klaus-Mehnert-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Gefördert werden herausragende wissenschaftliche Arbeiten (Dissertationen, Habilitationen), die sich mit den Staaten Ostmittel- und Osteuropas befassen. Die Arbeiten sollen im deutschsprachigen Bereich verfasst und zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht älter als zwei Jahre sein. Die Arbeiten können (im Einverständnis mit dem Verfasser bzw. der Verfasserin) von an Hochschulen Lehrenden, die mit der Osteuropaforschung befasst sind, für die Preisverleihung vorgeschlagen oder auch von interessierten Personen direkt eingereicht werden. Die Förderung erfolgt unabhängig von einer Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde.

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen (die wissenschaftliche Arbeit in der beim Prüfungsamt eingereichten Version, Erst- und Zweitgutachten sowie der Lebenslauf) müssen in jeweils doppelter Ausführung in Papierversion bei der DGO-Geschäftsstelle eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 1. Oktober eines jeden Jahres.

Das Preisgeld wird seit dem Jahr 2015 erneut von der Klaus-Mehnert-Gedächtnis-Stiftung bereit gestellt.


Preisträger vergangener Jahre

2015

Nina Frieß
Dissertation: "Noch eine Frage lässt sich stellen: ‚Inwiefern ist das heute interessant?‘ Aktualisierungen von Erinnerungen an den stalinistischen Gulag im 21. Jahrhundert."

2014

Sören Urbansky
Dissertation: "Beyond the Steppe Hill. The Making of the Sino-Russian Border (1890-1990)."

2013

Thomas Skowronek
Dissertation: "Marktgestalten in Sorge. Zur Poetologie ökonomischer Dinge am Beispiel von Galerien für zeitgenössische Kunst in Polen und Russland (1980/2000)."

Jan Zofka
Dissertation: "Akteure (post-)sowjetischer Territorialkonflikte: Die separatistischen Bewegungen im Dnjestr-Tal und auf der Krim im Vergleich (1989–1995)."

2012

Jonas Grätz
Dissertation: ""Russland" als globaler Wirtschaftsakteur: Handlungsressourcen und Strategien der Öl- und Gaskonzerne."

2011

Stefan Guth
Dissertation: "Zwischen Konfrontation und Verständigung. Der deutsch-polnische Historikerdialog im 20. Jahrhundert."

2010

Johannes Grützmacher
Dissertation: "Die Baikal-Amur-Magistrale. Von BAMLag zum Mobilisierungsprojekt unter Breznev."

2009

Dr. Martin Müller
Dissertation: "Making great power identities in Russia. An ethnographic discourse analysis of education at a Russian elite university."

2008

Dr. Caroline Freiin von Gall
Dissertation: "Die Konzepte 'staatliche Einheit' und 'einheitliche Macht' in der russischen Theorie von Staat und Recht."

2006

Dr. Jennifer Wasmuth
Dissertation: "Der Protestantismus und die russische Theologie. Zur Rezeption und Kritik des Protestantismus in den Zeitschriften der Geistlichen Akademien an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert."

2005

Dr. Anna Lipphardt
Dissertation: "Vilne, yidishlekh, fartrakht… Kulturelle Erinnerung, Trauma, Migration. Die Vilne-Diaspora in New York, Israel und Vilnius nach dem Holocaust."

2004

Dr. Anke Stephan
Dissertation: "Stalins rebellische Töchter. Lebenswege sowjetischer Dissidentinnen der 1960er bis 1980er Jahre."

2003

Dr. Malte Rolf
Dissertation: "Das sowjetische Massenfest (1927-1941)."

2002

Dr. Benjamin Schenk
Dissertation: "Aleksandr Nevskij im kulturellen russischen Gedächtnis. Geschichtsbilder und Konzepte kollektiver Identität."

2001

Dr. Julia Obertreis
Dissertation: "Tränen des Sozialismus". Wohnen in Petrograd/Leningrad zwischen revolutionären Entwürfen, sowjetischer Wohnpolitik und der Beständigkeit häuslicher Lebenswelten, 1917-1937."

2000

Dr. Volker Stampe
Dissertation: "Der Funktionsbereich der russischen Wirtschaftsgerichtbarkeit."

1999

Dr. Robert Pütz
Dissertation: "Einzelhandel im Transformationsprozeß. Das Spannungsfeld von lokaler Regulierung und Internationalisierung am Beispiel von Polen."

1998

Dr. Astrid Sahm
Dissertation: "Umwelt- und energiepolitische Handlungsoptionen in der Ukraine und der Republik Belarus (1990-1995). Ihre Bedeutung für nationalstaatliche Legitimation und überregionale Kooperation."

1997

Dr. Thomas Krüßmann
Dissertation: "Unternehmensprivatisierung und Umstrukturierung in Rußland. Zur Rolle des Rechts als Instrument struktureller Wirtschaftsreform im Übergang zur Marktwirtschaft."

1996

Dr. Wolfram Gärtner
Dissertation: "Die Neugestaltung der Wirtschaftsverfassungen in Ostmitteleuropa."

1995

Dr. Georg Jaster
Dissertation: "Der polnische Beauftragte für Bürgerrechte. Eine Institution zum Schutz der Grundrechte im Übergang vom realen Sozialismus zum bürgerlichen Rechtsstaat."

Dr. Manfred Sapper
Dissertation: "Die Auswirkungen des Afghanistan-Krieges auf die Sowjetgesellschaft. Eine Studie zum Legitimationsverlust des Militärischen in der Perestrojka."

1994

kein Preis, da im Vorjahr doppelt vergeben

1993

Dr. Andrea Gotzes
Dissertation: "Der Beitrag Nikolaj Erdmans zur russischen Komödie."

Dr. Marec Bela Steffens
Dissertation: "Das Unterschiedsprinzip von John Rawls – Seine Akzeptanz und Anwendbarkeit am Beispiel Ungarns."

1992

Dr. Patricia Callies
Dissertation: "Ungewißheit und Risiko im sowjetischen planwirtschaftlichen System."