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Alt sein im Osten Europas
Erfahrungen und Potenziale der Opfer des Nationalsozialismus

Internationale Konferenz

Zum Veranstaltungsbericht

Die Überlebenden der nationalsozialistischen Diktatur und des Zweiten Weltkriegs sind heute betagte Menschen. Ihre Erfahrungen und Erinnerungen zu sichern und weiterzugeben ist unverzichtbar für das kollektive Gedächtnis der Nationen Europas. Nicht minder wichtig ist es, diesen Menschen im Alter ein Leben in Würde zu sichern und ihnen die Chance zu bieten, ihre Erfahrungen in die Gesellschaft einzubringen. Viele Angehörige der Erlebnisgeneration sind gebrechlich, krank und auf soziale Versorgung angewiesen. Aber die Sozialsysteme in den Gesellschaften Ostmitteleuropas und Osteuropas sind unterschiedlich leistungsfähig. Und in manchen Ländern gibt es sozialpolitische „Opferkonkurrenzen“ zwischen Opfern des Nationalsozialismus und des Stalinismus. Was bedeutet dies alles für die Lebenssituation älterer Menschen? Wie lässt sich ihre Lage strukturell verbessern? Und was bedeutet dies für eine zeitgemäße Alten- und Sozialpolitik? Die Konferenz möchte Antworten auf diese Fragen geben.

Veranstaltungsprogramm (PDF, 117 kB)

Veranstaltungsbericht

Den Bericht zur Veranstaltung finden Sie im Rundbrief 2/2010, S. 22-24.