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Die Leningrader Blockade in der deutschen und russischen Erinnerung

Podiumsdiskussion

Zum Veranstaltungsbericht

Die Blockade von Leningrad ist eines der größten deutschen Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg. 872 Tage lang belagerte die deutsche Wehrmacht Leningrad. Den Bombenangriffen, vor allem aber dem Hunger fielen etwa eine Million Leningrader zum Opfer. Die Überlebenden waren in der Sowjetdiktion Helden des Widerstandes und Leningrad erhielt den Status einer Heldenstadt. In der deutschen Erinnerung ist die Blockade von Leningrad dagegen kaum präsent, ganz im Gegensatz zur Schlacht von Stalingrad. Welchen Stellenwert die Blockade von Leningrad in der russischen Erinnerung heute hat und warum sie in Deutschland bislang kaum Beachtung findet, soll im Gespräch mit zwei Historikern erörtert werden. Ein Bild der Blockade bietet der Dokumentarfilm Blokada (2005) des russischen Regisseurs Sergej Loznitsa, aus dem Ausschnitte zu sehen sein werden.

Veranstaltungsprogramm (PDF, 112 kB)

Veranstaltungsbericht

Den Bericht zur Veranstaltung finden Sie im Rundbrief 3/2011, S.10-12.