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Russlands Zukunft: Traum und Wirklichkeit

Konferenz

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Russland hat seit dem 7. Mai nur formal einen neuen Präsidenten: Seit zwölf Jahren wird die Politik durch Wladimir Putin dominiert. Das Land hat sich in diesen Jahren verändert: Eine neue Mittelschicht ist entstanden, die erste Post-Perestroika Generation ist erwachsen geworden. Der gesellschaftliche Wandel zeigt sich nicht zuletzt in den Straßenprotesten gegen die Wiederwahl Putins. In den kommenden Jahren muss Russlands Regierung auf diesen Wandel Bezug nehmen. Zielgerichte Reformen in Verwaltung, Wirtschaft und den Sozialsystemen sind notwendig, um die stabile Entwicklung des Landes dauerhaft zu sichern. Doch welches gesellschaftspolitische Leitbild sollte einer Reformpolitik zugrunde liegen? Wie sieht der „Russische Traum“ von einer künftigen Gesellschaft aus? Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat gemeinsam mit dem Institut für Soziologie der Russischen Akademie der Wissenschaften zu dieser Frage eine repräsentative Umfrage durchgeführt: Bürgerinnen und Bürger Russlands wurden gefragt, in was für einem Land sie künftig leben möchten. Die Vorstellung der Studien-Ergebnisse liefert den Auftakt für eine Podiumsdiskussion über die Realisierungschancen des „Russischen Traums“.

Veranstaltungsprogramm (PDF, 1.437 kB)

Veranstaltungsbericht

Den Bericht zur Veranstaltung finden Sie im Rundbrief 2/2012, S. 18-19.