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Frankfurter Medienrechtstage

"Internet – Segen oder Fluch für die Medienfreiheit in Europa?"

11. Frankfurter Medienrechtstage

Der weltweite Siegeszug des Internets hat das Mediennutzungsverhalten der Bevölkerung nachhaltig verändert. Die klassischen Medien Print, Radio, Fernsehen haben ihre Alleinstellung für die Informationsversorgung und Meinungsbildung der Bevölkerung verloren. Die veränderte Nachfrage hat zu erheblichen Einnahmeeinbußen geführt, welche die wirtschaftliche Substanz der Medienunternehmen und damit die Voraussetzung für deren unabhängige publizistische Arbeit zunehmend gefährden. Modelle zur Finanzierung publizistischer Qualitätsangebote im Internet sind bisher nicht vorhanden. Im Gegenteil führt das weitgehend nicht regulierte Internet zunehmend zu einer Missachtung der Anstrengungen und Leistungen von Urhebern aller Genres. Auf der anderen Seite bietet das Internet gerade in Staaten, deren klassische Medien unter staatlichen Pressionen aller Art zu leiden haben, Raum für Foren, Blogs und Angebote aller Art, die eine unabhängige plurale Information der Bevölkerung gewährleisten und damit wesentlich zur Schaffung und Stärkung einer selbstbewussten demokratischen Zivilgesellschaft beitragen. Auf den 11. Frankfurter Medienrechtstagen vom 20. – 21. März 2013 an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) wurden Wege einer Entwicklung diskutiert, die zur Stärkung und nicht zu Schwächung der Medienfreiheit in Europa durch das Internet führen.

Veranstaltungsprogramm (PDF, 198 kB)