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Belarus – eine Bestandsaufnahme

Podiumsdiskussion

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Belarus, direkter Nachbar der Europäischen Union und Russlands, ist von den dramatischen Entwicklungen in Osteuropa besonders betroffen. Der Ukraine-Konflikt hat dem Land einen politischen Drahtseilakt abverlangt: Belarus sieht sich einerseits als engsten Verbündeten Russlands in der Region, muss andererseits aber Beschneidungen seiner Souveränität seitens seines revisionistischen Nachbarn fürchten. Die Wirtschaftskrise in Russland und der Ukraine hat tiefe Spuren auch in Belarus hinterlassen. Ob dieser Entwicklungen macht sich nicht nur in der belarussischen Gesellschaft zunehmend Verunsicherung breit, sondern auch im Regime von Präsident Alexander Lukaschenko, der sich im Oktober der "Wiederwahl" stellt. Einen möglichen Ausweg aus der Krise erhofft sich Belarus aus der Wiederaufnahme engerer Beziehungen mit der EU, die seit Jahren weitgehend eingefroren sind. Die EU scheint einer solchen Annäherung nicht abgeneigt.

Die schwierige Gemengelage wirft grundlegende Fragen nach der weiteren inneren wie äußeren Entwicklung von Belarus auf. Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer Diskussionsveranstaltung, zu der die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) und der German Marshall Fund of the United States (GMF) einladen.

Begrüßung
Jörg Forbrig, German Marshall Fund of the United States, Berlin

Podium
Aliaksandr Klaskouski, Journalist, Kolumnist und Redakteur, Belapan, Minsk
Iryna Krylovich, Wirtschaftsjournalistin, Belrynok.by, Minsk
Andrei Paratnikau, Sicherheitsexperte, Belarus Security Blog, Minsk
Yauheni Preiherman, Forschungsdirektor des analytischen Zentrums „Liberal Club“, Minsk

Moderation
Gabriele Freitag, Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e. V., Berlin

Ihre Anmeldung erbitten wir bis zum 16. September 2015 an Aktivieren Sie JavaScript, um diesen Inhalt anzuzeigen..

Veranstaltungsprogramm (PDF, 192 kB)

Veranstaltungsbericht

Den Veranstaltungsbericht finden Sie im Rundbrief 2/2015, S. 26.