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Freihandel mit der Ukraine
Fakten, Fallstricke und die Folgen

Podiumsdiskussion

Zum Veranstaltungsbericht

Dem Abschluss eines tiefgehenden Freihandelsabkommens mit der Ukraine werden in der öffentlichen und politischen Diskussion viele positive Auswirkungen zugeschrieben. Müssen diese Prognosen vor dem Hintergrund der desolaten wirtschaftlichen Situation des Staates und des Krieges im Osten der Ukraine nochmals auf den Prüfstand? Die Industrieregionen des Landes sind de facto aus dem Produktions-und Lieferzyklus ausgeschieden, die Energiepreise steigen massiv, der Währungsverfall verteuert Importe und Fremdwährungskredite, bietet aber wiederum Chancen für den Export. Lässt sich die Tiefe der Anpassung wie geplant umsetzen? Die Runde aus Ökonomen und Praktikern wird darlegen, wer vom Freihandelsabkommen normalerweise profitiert, und erörtern, ob sich diese Einschätzung durch die Kriegssituation ändert. Auch mögliche Reaktionen der EU sollen diskutiert werden.

Begrüßung:
Gabriele Freitag, Geschäftsführerin, Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e. V., Berlin

Podium:
Miriam Frey, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Ost-und Südosteuropaforschung, Regensburg
Veronika Movchan, Wissenschaftliche Direktorin, Institute for Economic Research, Kiew
Thomas Otten, Steuerberater, Kiew
Manuela Troschke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Ost-und Südosteuropaforschung, Regensburg

Moderation:
Miriam Kosmehl, Projektleiterin Ukraine und Belarus, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

In Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Veranstaltungsprogramm (PDF, 256 kB)

Veranstaltungsbericht

Den Veranstaltungsbericht finden Sie im Rundbrief 2/2015, S. 25, und im nachfolgenden PDF-Dokument.

Anhang #1 (PDF, 128 kB)