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Fachtagung

Osteuropaexperten und Politik im 20. Jahrhundert

Fachtagung Geschichte

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Im 20. Jahrhundert setzten Professionalisierungs- und Differenzierungsprozesse in der Politik ein, die auch das Tätigkeitsfeld von Wissenschaftlern beeinflussten. Expertenwissen wurde zum integralen Bestandteil des politischen Handelns. Nicht erst im Kalten Krieg, sondern bereits nach den Revolutionen von 1917 in Russland nahmen die Osteuropaexperten eine wichtige Beratungsfunktion in der deutschen Politik ein. Und nicht nur Historiker wie Otto Hoetzsch oder Publizisten wie Klaus Mehnert hatten Einfluss auf die Politik und waren wichtige Vertreter in der Geschichtsvermittlung für eine gelehrte wie außeruniversitäre Welt. Auch Naturwissenschaftler, Ingenieure oder Landwirtschaftsexperten spielten eine wichtige Rolle.

Im Fokus der Tagung steht die Wechselwirkung zwischen Forschung und Politik, die am Beispiel biographischer Fallstudien untersucht wird. Die Tagung ermöglicht damit auch einen Blick auf die Geschichte und Gegenwart der Osteuropa-Wissenschaften im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik. Sie erfolgt in Kooperation mit dem Herder-Institut Marburg für historische Ostmitteleuropaforschung und dem Verband der Osteuropahistorikerinnen und -historiker.

Veranstaltungsprogramm (PDF, 500 kB)

Veranstaltungsbericht

Den Tagungsbericht zu dieser Veranstaltung finden Sie im Rundbrief 1/2015,
S. 24-26.