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Russische Alternativen

Russlands Weg in die Zukunft – gibt es (noch) Alternativen?

Podiumsdiskussion

Zum Veranstaltungsbericht

Seit der militärischen Intervention Russlands in der Ukraine zeigt sich die russische Gesellschaft, zumindest in Meinungsumfragen, einig wie nie zuvor seit dem Ende der Sowjetunion. Abweichende Meinungen finden kaum gesellschaftliche Resonanz und werden von vielen als Verrat „an den nationalen Interessen“ angesehen. Die Sanktionen des Westens treffen zwar die russische Wirtschaft, verstärken aber bisher den nationalen Schulterschluss im Inneren.

Das direkte militärische Eingreifen in den Syrien-Konflikt wird in russischen Medien als weiterer Beweis präsentiert, dass Präsident Putin Russland erfolgreich als Großmacht etabliert hat. Die Außenpolitik, so scheint es, dient der inneren Machtsicherung durch die patriotische Formierung der Gesellschaft.

In einer weiteren Folge der „Russischen Alternativen“ wollen wir den Zusammenhang zwischen den beiden Konflikten und die Auswirkungen auf die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation in Russland mit Gästen aus Russland und Deutschland erörtern.

Begrüßung
RALF FÜCKS, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Podium              
MAXIM TRUDOLJUBOV, Vedomosti, Moskau
EKATERINA SHULMAN, Russische Akademie für Volkswirtschaft und öffentliche Verwaltung beim Präsidenten der Russischen Föderation, Moskau
VLADIMIR FROLOV, LEFF Group, Moskau
RUPRECHT POLENZ, Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde, Berlin

Moderation
JOHANNES VOSWINKEL, Heinrich-Böll-Stiftung, Moskau

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung statt.

Veranstaltungsprogramm (PDF, 143 kB)

Veranstaltungsbericht

Den Veranstaltungsbericht finden Sie im Rundbrief 2/2015, S. 33-35.