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Fachtagung

Ukraine's historical and contemporary interlockings
A transnational perspective on transformations

Tagung der DGO-Fachgruppe Politikwissenschaft

Zum Veranstaltungsbericht

Seit den Euromaidan-Protesten wird die Ukraine verstärkt als ein Land wahrgenommen, welches zwischen ost- und westeuropäischen Entwicklungspfaden hin- und hergerissen ist. Diese Zerrissenheit und damit die schwierige Suche nach gesellschaftlicher Identität und einer Zukunft als souveräner Staat basieren auf einer historischen Fragmentierung der Ukraine, welche zugleich aufzeigt, wie intensiv die Ukraine mit unterschiedlichen Akteuren jenseits ihrer Staatsgrenzen verflochten war und ist. Die Referenten analysieren diese transnationalen Verflechtungen auf der Basis grenzüberschreitender Muster der Kooperation, Interdependenz und Interaktion in den Bereichen der Politik, der Ökonomie, der Zivilgesellschaft sowie der Sprache, Kunst und Kultur. Darüber hinaus soll die Tagung auch einen Beitrag zur Weiterentwicklung einer sozialwissenschaftlichen Ukraineforschung leisten, indem künftige Herausforderungen einer solchen Forschung ebenso diskutiert werden wie die methodologischen Konsequenzen, die sich aus einer transnational ausgerichteten Forschungsperspektive ergeben.

Die Tagung findet in Kooperation mit dem Institut für Transformationsstudien (FIT) der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) statt.

 

Im März 2017 sind die Ergebnisse der Tagung in der von Andreas Umland bei ibidem herausgegebenen Reihe "Soviet and Post-Soviet Politics and Society" erschienen:
Timm Beichelt, Susann Worschech (Hg.): Transnational Ukraine? Networks and Ties that Influence(d) Contemporary Ukraine, Stuttgart 2017.

Link zur Seite des ibidem-Verlags.

Veranstaltungsprogramm (PDF, 162 kB)
Inhaltsverzeichnis "Transnational Ukraine" (PDF, 144 kB)

Veranstaltungsbericht

Den Tagungsbericht zu dieser Veranstaltung finden Sie im Rundbrief 2/2015, S. 29-32.