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Frankfurter Medienrechtstage

Mediengenossenschaften
Strategie zur Stärkung des unabhängigen Journalismus in Ost- und Südosteuropa

13. Frankfurter Medienrechtstage

Zum Veranstaltungsbericht

In Ost- und Südosteuropa gibt es kaum noch unabhängige Medien, die ihre für die Funktionsfähigkeit der demokratischen Gesellschaft unerlässliche Rolle als „Wachhund der Demokratie“ ohne Rücksichtnahme auf politische oder wirtschaftliche Eigentümerinteressen erfüllen können. Eine Strategie zur Stärkung des unabhängigen Journalismus ist die Gründung von Mediengenossenschaften unter aktiver Beteiligung der Zivilgesellschaft. Genossenschaften sind zugleich traditionsreich, hochaktuell und zukunftsträchtig sowie zutiefst demokratisch fundiert. Genossenschaften werden von Personen jeglichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Standes gegründet. Das Prinzip des gleichen Werts jeder Beteiligung unabhängig von ihrer Höhe verhindert individuelle Einflussmöglichkeiten und konzentriert die Arbeit der Genossenschaft auf das allen Teilhabern gemeinsame Ziel. Mediengenossenschaften können deshalb wirtschaftliche Basis unabhängiger Medien sein, die ohne Rücksicht auf Eigentümerinteressen Nachrichten von öffentlichem Interesse recherchieren und verbreiten und die unabhängige Meinungsbildung der Bevölkerung gewährleisten. Auf den 13. Frankfurter Medienrechtstagen sollen die historischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Mediengenossenschaften anhand konkreter erfolgreicher Beispiele vorgestellt und ihre Übertragbarkeit auf Ost- und Südosteuropa diskutiert werden.

Bitte nutzen Sie für die Anmeldung das Formular, das Sie unter dem Link "weitere Informationen" finden.

Die Frankfurter Medienrechtstage finden in Kooperation mit dem Studien- und Forschungsschwerpunkt Medienrecht der Juristischen Fakultät der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) statt.

Veranstaltungsprogramm (PDF, 554 kB)
Weitere Informationen (PDF, 81 kB)

Veranstaltungsbericht

Der Veranstaltungsbericht ist in den Südosteuropa Mitteilungen 2/2016 der Südosteuropa-Gesellschaft erschienen.

Anhang #1 (PDF, 130 kB)