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The Political Regimes in Russia and Turkey
A Comparison

Fachtagung Politik

Allgemein lässt sich beobachten, dass autoritäre Entwicklungen in der Innenpolitik auf außenpolitische Präferenzen und Orientierungen durchschlagen, insbesondere durch die Abkehr von internationalen Organisationen, durch nationalistische Rhetorik, durch die Projektion von Feindbildern, in Gestalt von Protektionismus, Hochrüstung und Gewalt- und Interventionsbereitschaft. Gerade wenn sich die Institutionalisierung von internationalen Beziehungen als schwach erweist und der Bestand gemeinsamer Normen erodiert, ist für die Friedens- und Konfliktforschung zentral, welche längerfristigen innergesellschaftlichen und systemischen Triebkräfte dafür verantwortlich sind und was aus einer solchen Analyse politisch folgen könnte.

Ziel der internationalen Tagung ist es, auf der Basis eines interdisziplinären Vergleichs der politischen Ordnungen und ihrer kulturell-gesellschaftlichen Fundierung in Russland und der Türkei Bestimmungsfaktoren des außenpolitischen Verhaltens der beiden Länder zu ermitteln. Dazu werden unter Berücksichtigung der Paradigmen vergleichender Regimeanalyse die Formen und Praktiken der Herrschaft beschrieben und die historischen, wirtschaftlichen und kulturellen Determinanten der politischen Ordnung analysiert.

Detaillierte Informationen zum Tagungsverlauf entnehmen Sie bitte dem Programm. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis zum 17. November an: Aktivieren Sie JavaScript, um diesen Inhalt anzuzeigen.

Konferenzgebühr
30 Euro / 15 Euro (Ermäßigung gilt für Studenten und Empfänger von Arbeitslosengeld)
Die Bankverbindung teilen wir Ihnen nach Eingang Ihrer Anmeldung mit.

 

Die Tagung wird gefördert durch die Deutsche Stiftung Friedensforschung.

Tagungsprogramm (PDF, 146 kB)