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Osteuropäische Opfer des Nationalsozialismus in der deutschen Erinnerungskultur

Podiumsgespräch

Im Zweiten Weltkrieg fielen Millionen Menschen der nationalsozialistischen Rassen- und Vernichtungspolitik im östlichen Europa zum Opfer. Der einführende Vortrag von Aleida Assmann und das anschließende Podiumsgespräch gehen der Frage nach, wie das Gedenken an die unterschiedlichen NS-Opfer in der derzeitigen deutschen Erinnerungskultur verankert ist. Zugleich knüpfen sie an aktuelle Debatten an: Was kann Erinnerungspolitik leisten? Wie lassen sich die Erwartungen der osteuropäischen Staaten nach einem Gedenken an die NS-Opfer als Angehörige heutiger Nationalstaaten mit dem Gedenken an die de facto sehr heterogenen Opfergruppen vereinbaren? Was spricht dafür, was dagegen, Denkmäler im hauptstädtischen Berlin zu errichten? Und wie ist diese Debatte vor dem Hintergrund der bisherigen Entwicklung der  Erinnerungskulturen sowie der gegenwärtigen politischen Situation im östlichen Europa einzuschätzen?

Begrüßung
Andreas Nachama (Stiftung Topographie des Terrors, Berlin)
Gabriele Freitag (Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., Berlin)
Julia Obertreis (Verband der Osteuropahistorikerinnen und -historiker, Erlangen)

Impulsvortrag
Aleida Assmann (Konstanz)

Podiumsgespräch mit
Aleida Assmann, Jochen Böhler (Jena) und Claudia Weber (Frankfurt/O.)

Moderation
Harald Asel (Berlin)

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde mit dem Verband der Osteuropahistorikerinnen und -historiker e.V. und der Topographie des Terrors.